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Buchtipp

wunder

 

 

 

Heute möchte ich euch ein wirklich tolles Buch vorstellen.

Es geht um August, er leidet am sog Treacher-Collins-Syndrom. Sein Gesicht ist also deformiert. August wurde bisher zuhause von seiner Mutter unterrichtet und soll nun mit 10 Jahren in die Schule gehen.

Das Buch beschreibt nun wie August das meistert, welche Widerstände und offene Feindseligkeit er erdulden muss aber auch wie er Freunde gewinnt. Das Buch hat mich wirklich sehr berührt und auch wenn es teilweise etwas verkitscht amerikanisch rüberkommen mag, man kann sehr viel von August und seinem Umfeld lernen. Die Autorin schreibt so einfühlsam und mitreißend dass ich wirklich an ein paar Stellen weinen musste.

Toleranz, als Wort, fehlt gänzlich, kein erhobener Zeigefinger der einen schon mal nerven kann. Das Wort Freundlichkeit wird öfter verwendet und aus einfacher Freundlichkeit wächst eine Akzeptanz und „Normalität“ die wirklich ans Herz gehen und einen auch eigene Reaktionen reflektieren lässt.

Das Buch ist für Kinder ab 10 Jahren geeignet und auch empfehlenswert.

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Buchtipp : Der Name des Windes

»Vielleicht habt ihr von mir gehört« … von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot – »sie haben einfach die falschen Lieder gesungen«. Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken.
Im Mittelpunkt dieses Leseabenteuers steht ein großer Magier und leidenschaftlicher Wissenschaftler, ein Musiker, dessen Lieder die Sänger zum Weinen bringen … und ein schüchterner Liebhaber.

Dieses Buch hat mich gefesselt wie schon lange kein Buch mehr. Es ist spannend, traurig, witzig, alles drinne. Zwischendurch musste ich mir ein Tränchen wegwischen aber ich konnte auch laut lachen.

Die Magierausbildung von Kvothe ist einzigartig beschrieben und auch seine Liebe zur Musik lässt einen nicht mehr los und ich habe mich wirklich geärgert wenn der Schlaf mir die Augen schwer gemacht hat und ich nicht weiterlesen konnte.

Ich glaube dieses Genre wird mittlerweile Hight Fantasy genannt. Damit kann ich ehrlich gesagt weniger anfangen und bin faul genug um es nicht zu googlen.

Wer eine Schwäche für Fantasy hat sollte Kvothe auf seinem Weg ein Stück weit begleiten und den Alltag hinter sich lassen.

Viel Spaß und denkt dran es ist bald Ostern und ein Buch passt immer in die Kiepe vom Osterhasen

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