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Drei neue Supernerds

Liebe Leser, da es lange Zeit schien dass die Gattung Supernerd ausgestorben ist, kann ich euch frohe Kunde bringen: Ich habe wieder drei Supernerds in schöner Regelmäßigkeit in meinen Hallen.

Sie unterscheiden sich von den früheren Supernerds aber in dem Punkt dass sie scheinbar merken wenn sie zu sehr nerven.

Supernerd 1 ist ein Minecraft-Junkie. Fürchterlich süchtig muss er sich in der kleinen Pause zumindest Bilder von Gebäuden, Hügeln oder sonst was verpixeltes anschauen. Er ist immer leicht verlottert gekleidet, verströmt einen unangenehmen Geruch, hat lange, ungepflegtes Haar, gleiches gilt für seine Fingernägel.

Er steht schon freiwillig vom Rechnerarbeitsplatz auf wenn ich einen Rundgang mache da ich ihn sowieso rauswerfe. Denn er hat die Ansage bekommen, noch einmal Minecraft, Klassenbucheintrag.

Supernerd 2 ist recht angenehm, solange man ihn nicht zu dem Thema befragt welches er gerade recherchiert. Man bekommt Vorträge über Gauß, Leben auf dem Mars oder Infraschall.

Supernerd 3 hält auch Vorträge, allerdings ungefragt und er hat die Angewohnheit viel zu kurzen Pullover oder Hosen zu tragen. Er gehört zudem noch in die Gruppe „gruselige Kinder“ da er oftmals einfach nur auf einem Stuhl sitzt und andere Leute minutenlang anstarrt. Da läuft’s einem eiskalt den Rücken runter.

Mal sehen wie die drei sich anstellen und ob sie würdige Nachfolger der letzten Supernerds werden.

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Erster Auftritt nach den Ferien

Nun hatte ich die Begenung der nerdigen Art. Der Supernerd war wieder da. Die Tür ging einen kleinen Spalt auf, er lurchte um die Ecke und schlich sich direkt zu den Comics um dort erstmal konzentriertes Lesen vorzutäuschen. Kurz darauf kam der Rehaugennerd rein und gesellte sich zu Supernerd. Es wurde getuschelt ich hört die gezischten Wörter „Darf man nicht“ und „Bibliothekarin“ plötzlich war es totenstill und ich guckte zu den beiden rüber – da starrten sie mich an wie gruselige Kinder aus nem Horrorfilm. Ich zog kurz eine Augenbraue hoch und die beiden begannen hecktisch im Comic zu blättern. Mir scheint der Supernerd will den Rehaugennerd auf seine dunkle Seite ziehen – diese Entwicklung gefällt mir garnicht.

Plötzlich saß Rehaugennerd an einem der Rechner, ich frage mich immer wie die so schnell und so geräuschlos an die PC kommen. Ich guckte unnauffällig auf seinen Bildschirm und konnte sehe dass er das unsägliche versuchen wollte : MINECRAFT!

Ich räusperte mich kurz und meinte „Minecraft ist verboten. Das wisst ihr“ Völlig verdattert guckten sie mich beide an „Wie haben sie dass denn nun gemerkt?“

Diese offensichtlich blöde Frage konnte ich nun nicht ernsthaft beantworten und freut emich innerlich wie ein Schnitzel sie nun richtig veräppeln zu können.

„Erstens habe ich euch schonmal gesagt dass ich gegen Minecraft allergisch bin und merke wenn ihr das startet und zweites habe ich nun ein Programm hier dass mir zeigt was ihr an euren Rechnern macht.“ Das „Bazinga“ dachte ich für mich selbst.

Stille.

Plötzlich diskutieren sie wild über verschiedene Programme etc. ich habe ehrlich gesagt nichtmal die Hälfte verstanden aber offensichtlich gibt es wirklich so ein Programm (hätte ich nun nicht gedacht aber gut zu wissen) und sie waren total hin und weg. Sie fanden das so cool dass sie bis Feierabend blieben und dann sogar noch geholfen haben ein paar Bücher einzuordnen nur um mir zu entlocken welche Programm ich denn nun hätte.

Ich vermute sie sehen es nun als Herausforderung irgendwie das Programm rauszufinden und zu hacken oder so….man darf gespannt sein.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen wunderbaren Spätsommertag und spionagefreies lesen meines Blogs.

Eure Kampfbibliothekarin

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Trubel ohne Ende

So, nun komme ich endlich dazu euch von der Projektwoche zu berichten. Die Schülerzeitung hatte sich in der Bibliothek einquartiert und alles etwas durcheinander gebracht. Ich musste X-mal Versuchskaninchen für das Kreuzworträtsel spielen. Auswärtigen Projektbegleitern den Videowagen, Beamer, Medienwagen erklären. Besagte Elektronik hierhin und dorthin bringen und auch noch die Bücherbestellung für nächstes Schuljahr sammeln damit in den Ferien auch noch Arbeit da ist :0)

Die Robobabies waren mal wieder sehr amüsant. Anfangs wurde darauf gegiert dass das Baby mal schreit weil man das so spannend fand. Nach zwei Tagen kamen schon Sprüche wie „Ich hoffe es ist nun mal zwei Stunden ruhig“ Gnihihihihi. Ein paar Schüler machten sich nen Spaß drauf das Baby von nem Mitschüler zu bemuttern und wenn die „Mutter“ nicht hingeschaut hat kniffen sie in die Wange und es brüllte los. Was natürlich auch fies ist denn das wird ja alles registriert und gibt bestimmt auch Mecker. Eine Schülerin war ganz betrübt, sie hat aus Versehen auf dem Robobaby geschlafen. Da traf es gerade die falsche, die Gute hatte das Robobaby sogar im Tragetuch dass sie sich ausgeliehen hatte und ging ganz süß mit dem Baby um.

Ich hatte gestern noch eine Begegnung mit Supernerd. Er hatte echt Glück dass mich die Projektwoche doch etwas eingelullt hat und ich etwas nachlässig war. Er kam und wollte mir erklären dass er gehört hatte dass einige Schüler Minecraft spielen. MINECRAFT – grnooorfffffff. Meine Nemesis – da werde ich zu Bibliothekshulk!

Kampfbibliothekarin „Ja, kam schon vor“

Supernerd „Das ging vorher nicht weil man was installieren musste und das ging ohne Adminpasswort nicht.Das liegt an blablablabl“ (nerdisches Zugetexte)

Kampfbibliothekarin „Ja, und?“

Supernerd „Ich möchte das das in Zukunft nimmer vorkommt….und das gilt auch für Lehrer und Ihre Vertretung“

Kampfbibliothekarin „……….“ (wtf?)

Supernerd „ich wollts nur gesagt haben“

Kampfbibliothekarin „hmpf……..“

Er guckte mich kurz an, erkannte wohl die Gefahr in der er schwebte und machte sich dann wortlosauf und davon.

In der nächste Sekunde steht der Rehaugennerd vor mir und meinte in einem tröstendem Ton : „Machen Sie sich nichts draus, der ist immer so und bald sind ja Ferien“

Öhm…….ooookay!

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Bazinga!

Wochenlang konnte mich der Nervnerd (der absolute Albtraum! Schlimmer als Supernerd) narren doch gestern hab ich ihn gekriegt. Er war zu schnell für mich, der Nervnerd scheint Augen an der Seite und am Hinterkopf zu haben. Egal wie ich mich anschlich er war schneller. Doch gestern war er eine Millisekunde zu spät. Und da sah ich es! Er hat Minecraft installiert und gespielt. MINECRAFT! Ich bin total allergisch auf dieses unnötige Spiel!

Ich holte mir ein paar Tipps in unserer EDV-Abteilung. Nun folgte mein Schachzug! Ich löschte das Spiel und legte einen neuen Ordner Minecraft an. Öffnet Nervnerd diesen kriegt er nur eine Textdatei angezeigt darin kann er lesen.

„Bazinga! Es gibt immer einen der besser ist“

Ich bin aufgeregt wie vor Weihnachten wenn er am Montag wieder in die Bibliothek kommt und spielen will! Das wird soooo herrlich!

Ansonsten habe ich einer Lehrerin geholfen zwei Schülern zu beweisen dass sie auf Pornoseiten waren. Die fühlte sich, zu Recht, verarscht und war nach der Stunde bei mir. Wir prüften die Internet History und konnten belegen dass die beiden seit 2 Tagen die ersten waren die den Laptop ausgeliehen haben und die Seiten erst von ihnen aufgerufen wurden – Pech gehabt!

 

Tja, die Rache der Kampfbibliothekarin kann fies sein 😉

 

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